Donnerstag, 6. Februar 2014

*Rezension* - Das Glücksarmband von Holly Greene

http://www.rowohlt.de/buch/Holly_Greene_Das_Gluecksarmband.3051213.htmlDie Bücher von Melissa Hill sind schon lange ein Teil von meiner kleinen Bibiliothek und natürlich habe ich mich auch auf das "Glücksarmband" gefreut, das sie unter einem Synonym geschrieben hat. Mein erstes Buch auf der Liste im Februar und es hat mir ein paar nette Stunden beschert.

Molly arbeitet in einem Vintag-Secondhandladen in New York und entdeckt eines Tages in einer Jacke ein Bettelarmband. Mit vielen kleinen Anhängern versehen sieht es aus wie ihr eigenes Glücksarmband und sie ist sich sicher, dass die Besitzerin das Armband sehr vermisst. Also macht sie sich auf zu einer spannenden Suche durch die Stadt, die niemals schläft. Immer das Ziel vor Augen, einem Menschen eine Freude zu machen. Dabei geht sie auch ihrer eigenen Geschichte auf den Grund.

Das Glücksarmband ist ein Buch, das bewegt und zumindest mich zum Nachdenken angeregt hat. Welche Ereignisse im Leben wären es mir wert, mit einem Anhänger für ein Glücksarmband versehen zu werden?

Molly ist eine alleinerziehende Mutter, die im Leben schon viel mitgemacht hat. Doch mit ihrem Job in dem kleinen Vintage-Laden scheint sich ein Wunsch erfüllt zu haben. Die Beschreibungen von dem Laden waren einfach nur wunderschön und mit viel Liebe ausgearbeitet. Ich konnte mir richtig vorstellen, in dem Laden zu stehen und mir die Sachen anzusehen, die alle eine Geschichte erzählen. Auch die Beziehung von Molly zu ihrem Sohn Danny wird schön beschrieben und kommt in kleinen Geschichten des Alltags zum Vorschein.

Parallel zu Mollys Suche nach der Besitzerin wird die Geschichte von Greg erzählt. Greg ist ein erfolgreicher Börsenmakler bis er sich entscheidet, seinen Job aufzugeben und seiner Berufung als Fotograf nachzugehen. Diese Entscheidung beeinflusst sein Leben nachhaltig und bringt viele Veränderungen mit sich. Doch Jeff, Gregs Vater, steht hinter seinem Sohn und hilft ihm mit der Kraft der Liebe. Als sich Mollys und Gregs Wege dann schließlich kreuzen, findet sie ein wirklich gelungenes Ende.

Was mir an dem Buch besonders gut gefallen hat ist, dass hier keine Liebesgeschichte im Zentrum steht und alles darauf ausgerichtet wird. Das Buch ist vielmehr eine Hommage an das Leben und an die kleinen Moment, die für ein unsagbares Glück sorgen. Nur wer sich den Blick für diese Momente zurückerobert, der kann das Leben auch genießen. Für ein schönes Buch mit einer tollen Geschichte und viel Herzblut gebe ich vier von fünf Kleeblättern.

Kommentare:

  1. Hallo!
    Ich habe Dich getaggt und würde mich freuen, wenn Du mitmachst:)
    http://claudiasbuecherhoehle.blogspot.de/2014/02/tag-ich-mochte-unbedingt-lesen.html

    LG, Claudia

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  2. Huhu,

    ich hab dich getaggt:
    http://just-book.blogspot.de/2014/02/tag-ich-mochte-unbedingt-lesen.html

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  3. Ach, das klingt echt gut :)
    Ich bin auch nicht so der Fan dvon, wenn sich alles nur um eine Liebesgeschichte dreht. Scheint aber hier ja eine tolle Mischung zu sein!
    Danke für die Rezension.

    Ganz liebe Grüße

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    1. Ja die Mischung ist wirklich gut gelungen und das macht das Buch so angenehm und schön :)

      Liebe Grüße

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  4. Hey :)
    Ich habe dich für den Award "Liebster Award - Discover New Blogs" nominiert.

    LG
    Emmily

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