Mittwoch, 8. Januar 2014

Blogger-Aktion: Es wird keine Helden geben von Anna Seidl

http://www.oetinger.de/buecher/jugendbuecher/details/titel/3-7891-4746-X/17120/30072/Autor/Anna/Seidl/Es_wird_keine_Helden_geben.html
Im Rahmen einer tollen Blogger-Aktion vom Oetinger-Verlag für das Buch "Es wird keine Helden geben" von Anna Seidl, sind mir viele Gedanken durch den Kopf gegangen. Selbst Mutter einer 9-jährigen Tochter, die derzeit in die 4. Klasse geht, stelle ich mir natürlich oft die Frage: Was wäre wenn? Daher habe ich das Buch als Möglichkeit genutzt, um einfach einmal das Gespräch mit der Lehrerin meiner Tochter zu suchen.
*
In der vierten Klasse, zumindest bei uns, sind die Kinder noch von einer gewissen Unschuld geprägt. Ich kann mich glücklich schätzen, dass Mobbing oder schlimme Streitereien bisher noch keinen Weg in die Herzen der Mädchen und Jungen gefunden haben. Das liegt sicher auch daran, dass die Klassenstärke relativ gering ist, mit gerade einmal 16 Kindern. Dies hat mir so auch die Lehrerin bestätigt. Durch die geringe Klassenstärke fällt es leichter, Probleme direkt zu bemerken und auf diese einzugehen.
*
Doch gerade in der heutigen Zeit, wo viele Schulen Sparkurs fahren, ist es eine Seltenheit, dass in den Klassen weniger als 25 bis 30 Kinder sitzen. Ist eine Veränderung dieser Situation also ein möglicher Lösungsansatz, um Amokläufe zu verhindern? Ich denke, diese Frage lässt sich nicht so pauschal beantworten. In den letzten Tagen habe ich viele schöne Beiträge im Rahmen dieser Aktion auf anderen Blogs gelesen. Und häufig wurde auch die Frage gestellt, wie mögliche Präventionsmaßnahmen aussehen. Da gibt es die Freundschaft, mit deren Hilfe Kinder und Jugendliche nicht allein dastehen. Die Aufmerksamkeit und die Erziehung, die Rolle der Eltern, die Rolle der Lehrer aber natürlich auch die Rolle der Kinder selbst.
*
Prävention heißt nicht einfach nur Aufklärung. Steht die Aufklärung über diese Thematik überhaupt auf dem Lehrplan? Und wenn ja, ab welchem Alter ist dies sinnvoll? Wie kann Kindern die Problematik nahe gebracht werden? All diese Fragen stellen sich mir, wenn ich mich mit dem Thema beschäftige. In vorsichtigen Gesprächen mit meiner Tochter frage ich doch häufiger nach, wie gut sich die Schüler verstehen, ob es Streitereien gibt. Mehr ist im Moment noch nicht möglich, doch ich werde dafür sorgen, dass an unserer Schule das Thema nicht aus den Augen verloren wird.
*
Ich denke, das Thema geht uns alle etwas an und das Buch von Anna Seidl ist eine gute Möglichkeit, um dafür sensiblisiert zu werden.Wie seht Ihr das? Was sind Eurer Meinung nach mögliche Gründe, die einen Menschen soweit bringen, in der Schule einen Amoklauf durchzuführen? Habt Ihr selbst Erfahrungen mit Mobbing gemacht oder vielleicht sogar selbst gemobbt?

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen