Dienstag, 22. Januar 2013

Agatha Christie - Die großen Vier

http://www.fischerverlage.de/media/fs/15/978-3-596-17328-0.jpgDank unserem Buchclub habe ich nach langer Zeit mal wieder einen Christie hervorgekramt. Früher habe ich die Bücher verschlungen, danach sind sie mir etwas unter den Tisch gerutscht aber ich denke, das wird sich wieder ändern. Hier jetzt meine Rezension zum Buch "Die großen Vier".

Darum geht es:
Der kleine Belgier Poirot freut sich, dass sein Freund Hastings ihn besuchen kommt, doch eigentlich ist er gerade dabei, das Land zu verlassen, um in Südamerika einen Millionär zu unterstützen. Seine Entscheidung kommt aber ins Wanken, als plötzlich ein verwirrter junger Mann bei Poirot auftaucht und etwas über die die großen Vier murmelt. Kurz darauf ist er tot und Poirot bricht seine Reise ab. Damit beginnt für Poirot und Hastings ein Abenteuer der Extraklasse, dass sie bis nach Paris und in die Tiefen des Chinaviertels führt. Werden sie den Fall lösen können?

Rezension:
Ein wahrhaft schneller Christie. Ich fand das Buch großartig, denn es waren viele kleine Fälle in einem. In jedem Fall waren natürlich die Großen Vier verwickelt aber erst zum Ende hin entwirrt sich langsam das Knäuel. Über Poirot selbst brauchen wir gar nicht zu sprechen. Ich liebe die Figur einfach. Sie ist mir deutlich sympathischer als Miss Marple. Seine fehlende Bescheidenheit und sein Scharfsinn sind einfach großartig. Da kommt Hasting zwar etwas tollpatschig daher, aber dennoch ist er ebenso liebenswert. Zudem trifft Poirot hier das erste Mal auf Madame Olivier, die ja später auch noch öfter auftaucht. Allerdings hat sie eine besonders spannende Rolle in diesem Buch. Ihr dürft gespannt sein.

Fazit:
Jeder Fan von Agatha Christie und alle, die es werden wollen, sollten sich das Buch genehmigen. Gerade toll ist ja, dass man eigentlich keines ihrer Bücher gelesen haben muss, um in jedes Buch reinzukommen.



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